Bachstraße 3, 54518 Wittlich Tel.:06571/8011 Fax: 06571/8013
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Fußfehlstellungen (z.B. Spreiz-, Senk-, Spitz-, Knickfuß)

Beim gesunden Fuß wird zwischen einem Längsgewölbe, das sich auf der inneren Seite des Fußes zeigt, und einem Quergewölbe im Bereich des Vorfußes unterschieden. Diese Gewölbe sorgen für eine bessere Abfederung der Belastung in Anpassung an den Untergrund. Eine Abflachung des Längsgewölbes verursacht einen Senkfuß; eine Abflachung des Quergewölbes einen Spreizfuß. Sind beide Wölbungen betroffen, liegt ein Senk-/Spreizfuß vor. Optisch äußert sich ein Senk-Spreizfuß durch eine Verbreiterung des Vorfußes mit einer Aufspreizung der Mittelknochen. Dadurch treten die Köpfchen der kleinen Mittelfußknochen tiefer. Gleichzeitig sinkt der Fuß innen ein (Senkfuß).

Ein Senk- und/oder Spreizfuß kann zu einer Überdehnung einzelner Muskeln und Bänder und damit zu einer chronischen Fehlbelastung der verschiedenen Knochen und Gelenke führen. Oft bilden sich unter der Sohlenhaut derbe, mitunter schmerzende Schwielen.

Eine häufige Komplikation des Senk-Spreizfußes ist die sogenannte Metatarsalgie oder Morton-Neuralgie. Hierbei handelt es sich um eine Dauerreizung der Nerven, die zwischen den Köpfchen der Mittelfußknochen verlaufen. Langfristig kommt es zu einer knotenartigen Verdickung, die auch als Nervenknoten der Neurom bezeichnet wird und für die heftigen Schmerzen verantwortlich ist.

Ein (Senk-)Spreizfuß begünstigt die Bildung eines Hallux valgus und anderer Zehendeformitäten.

Die konservative Behandlung erfolgt mit orthopädische Einlagen nach individuellem Abdruck.

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