Bachstraße 3, 54518 Wittlich Tel.:06571/8011 Fax: 06571/8013
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Ersatz des Knie- und Hüftgelenks (TEP)

Die 3 großen Gelenke des Körpers, die Schulter, das Knie und die Hüfte, sind leider häufig durch Abnutzung oder nach Unfällen verschlissen. Wenn die konservativen Behandlungsmöglichkeiten nicht die gewünschte Linderung bringen, ist manchmal ein Gelenkersatz indiziert.

In unserer Praxis werden alle modernen Formen der Hüft- und  Knieendoprothetik eingesetzt um für Sie das beste klinische Ergebnis zu erzielen.

 

 

 

Hüftgelenk Totalendoprothese  (H-TEP)

Wenn kaum mehr Knorpel vorhanden ist, sodass der knöcherne Hüftkopf des Oberschenkelknochens permanent mit der Hüftpfanne des Beckens aneinander reibt, wie dies z.B. bei einer fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose der Fall sein kann, ist der Betroffene meist kaum mehr in der Lage, eine Aktivität auszuüben, ohne dass ihn starke Schmerzen beeinträchtigen. Dann kann ein Hüftgelenksersatz eine Therapieoption sein. Mit einem neuen Hüftgelenk ist der Patient in der Regel fast alle seine Beschwerden los: Er verspürt kaum mehr Schmerzen, und er ist wieder deutlich mobiler. Moderne Prothesen, innovative Operationstechniken und wenig belastende Anästhesieverfahren erlauben heute eine sichere, gewebeschonende Vorgehensweise und eine relativ rasche Genesung. Wenn möglich, führen wir die Implantation eines neuen Hüftgelenks auf minimal-invasivem Wege durch, wodurch die umgebende Muskulatur nur gespreizt, jedoch nicht abgelöst oder durchtrennt werden muss. Wichtigster Vorteil dieser schonenden Vorgehensweise ist, dass die Patienten nach der Operation in der Regel weniger Schmerzen haben und sich rascher von dem Eingriff erholen. Weil die unverletzte Muskulatur praktisch sofort wieder einsatzbereit ist, ist auch die Rehabilitationszeit denkbar kurz.

Kniegelenk Totalendoprothese  (K-TEP)

Es kommt vor, dass der Knorpelverschleiß so weit fortgeschritten ist, dass die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die Lebensqualität des Betroffenen massiv beeinträchtigen. In diesem Fall kann der Ersatz des Kniegelenks durch eine Totalendoprothese angezeigt sein. Weiterentwicklungen der OP-Techniken und des Designs der Implantate erlauben uns heute eine differenzierte Vorgehensweise, die individuell auf den Patienten abgestimmt ist. Dabei legen wir großen Wert darauf, eine bandstabilisierende Operationstechnik zu verwenden. Denn für jedes Kniegelenk sind andere Spannungsverhältnisse charakteristisch – ein Aspekt, den herkömmliche knöchern-referenzierte Techniken kaum berücksichtigen.

In der Regel kann der Patient noch am Abend des Eingriffs, spätestens am Folgetag, schon die ersten Schritte mit Krücken gehen kann. In der Regel ist nach ca. 10 Tagen eine Verlegung in eine stationäre Rehabilitationseinrichtung bzw. die Entlassung nach Hause für die ambulante Nachbehandlung möglich. Nach ca. vier Wochen können de Krücken schrittweise abgelegt werden, nach etwa sechs Monaten haben die Patienten im Allgemeinen ein schmerzfreies und normales Gangbild ohne Unterarmgehstützen wiedererlangt.

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